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Auszug aus dem Bericht von InFranken vom 22.09.2019, Text und Bild: Michael Busch:


Auszeichnung für Ofenbau Schneider und Sohn Maximilian
 


Thomas Schneider ist auf Sohn Maximilian stolz. Er weiß, dass das "heiße" Geschäft nun in dritter Generation weitergeführt wird. Foto: Michael Busch


 

Maximilian erhielt eine besondere Auszeichnung zum Abschluss der Ausbildung als Ofenbauer. Als Prüfungsbester erhielt er von der Ofenbau-Innung Mittelfranken "in Anerkennung besonderer Leistungen im Ausbildungsberuf Ofen- und Luftheizungsbauer" diese Auszeichnung.

 

Ausbilder für Maximilian war der eigene Vater Thomas Schneider. Aber es ist nicht nur diese emotionale Verbindung, die Innung bescheinigte den Status bester Ausbildungsbetrieb Mittelfrankens ebenfalls mit einer Urkunde. "In Anerkennung der besonderen Verdienste um die Berufsausbildung im Ofen- und Luftheizungsbauerhandwerk wird dem Ausbildungsbetrieb diese Urkunde verliehen", ist auf der Auszeichnung, die vom Geschäftsführer der Innung, Thomas Mörtel unterschrieben wurde, zu lesen.

 

"Es war nie mein Plan, dass einer meiner Söhne in meine Fußstapfen tritt", sagt Thomas Schneider. Und es zeichnete sich tatsächlich auch erst ein völlig anderer Weg ab. Abitur, Bundeswehr - Maximilians Lebenslauf ist wohl eher untypisch für einen Handwerker. "Ich habe bei meinem Vater mal gejobbt und gemerkt, dass es mir Spaß macht", sagt der 22-Jährige.

 

Es gab keinerlei Druck, dass er diesen Beruf ergreifen musste. Im Gegenteil: Es hatte mit dieser Entscheidung erst einmal keiner gerechnet. "Wir haben da tatsächlich nie drauf spekuliert, dass er diesen Weg einschlägt." Es sei aber sicher ein guter Weg. "Er hat auch das Talent dazu", sagt wiederum sein Vater. Eine wichtige Voraussetzung für einen seltenen und nicht leichten Beruf. Ofen- und Luftheizungsbauer (auch Ofensetzer) sind die Handwerker, die Öfen, beispielsweise Back- und Kachelöfen sowie Kamine und ähnliche Feuerstätten planen, entwerfen, bauen und setzen.

 

Die Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre und erfolgt im dualen System in Lehrbetrieben und Berufsschulen. Nach dem Lehrabschluss kann mit dem Besuch einer Meisterschule der Meistertitel erworben werden. Maximilian Schneider konnte wegen hervorragender Leistungen die Ausbildung auf zweieinhalb Jahre verkürzen. "Ende zweites Lehrjahr braucht es einen besseren Schnitt als 2,5 und der Ausbildungsbetrieb muss zustimmen", erklärt der Junior. Aber auch die Innung muss zustimmen. "Wegen meines Abiturs hätte ich mir ein Jahr sparen können, aber das wollte ich nicht, weil im ersten Lehrjahr wichtige Grundlagen vermittelt werden."

 

In der Ausbildung gibt es trotz Familienbetrieb erst einmal keine Vorteile. Denn die Leistungen werden dann ja von der Innung überprüft, so dass ein "familiärer Bonus" nichts nutzen würde.

Thomas Schneider gibt zu, dass die Differenzierung zwischen Ausbilder und Sohn sicher schwierig gewesen sei. Aber nicht, weil man immer von einer Rolle in die andere wechseln müsse. "Man hört das immer wieder, dass es zwischen Vater und Sohn bei einer Ausbildung schwierig sein könnte, erklärt der Senior. "Aber bei uns war es vom ersten Tag ein Miteinander. Uns hat sich diese Frage nie gestellt". Maximilian bestätigt das. "Es ist mein Vater - klar. Ich habe da auch in der Ausbildung nicht anders gehandelt. Ich habe Kunden nie gesagt, dass er mein Chef sei. Ich habe immer unterstrichen, dass wir ein Familienbetrieb sind."

 

In der Schule ist diese familiäre Bande nicht unbedingt einfach. Thomas Schneider erklärt: "Der Sohn eines Meisters hat es immer ein Stück schwieriger, die Anforderungen sind entsprechend."

Wichtig sei auch die Kommunikation auf der Arbeit gewesen. "Wir hören uns gegenseitig zu", sagt der erfahrene Ofenbauer. "Bei mir gibt es kein: Wir machen das so, weil wir das schon immer so gemacht haben." Es werde sich ausgetauscht und dann der vernünftige Weg eingeschlagen. Gerade im Bereich der Modernisierung und der Digitalisierung habe der Sohn trotz aller eigenen Weiterbildung dem Vater ab und zu etwas voraus.

 

"Ich steige mit technischen Neuerungen in den Beruf ein, das hilft mit diesem Handwerk mit der Zeit zu gehen." Aber das ist noch nicht alles. Denn auch der Fliesenleger steht noch an, da ist Maximilian zurzeit noch in der Ausbildung: "Für mich ist in der Zukunft wichtig, dass ich hier in der Region als gut ausgebildeter Ofenbauer an den Start gehe." Die Auszeichnung als Bester habe ihn überrascht und das ist natürlich ein guter Start.

 

In einem Punkt sind sich Vater und Sohn ebenfalls einig: "Handwerk hat goldenen Boden." Es bedürfe nur den Mut, diesen Weg zu gehen.
 

 

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Über uns

 

Der Betrieb wurde am 10.5.1965 von Ewald Schneider gegründet.

 
Wohnsitz und Geschäftssitz war die Domstiftstraße 2 in Dechsendorf. 
In den ersten Jahren machte er sich als reiner Fliesenlegerbetrieb einen Namen. Ende der 70er Jahre kam dann der Kachelofenbau dazu.

 

Am 1.1.1996 übernahm sein Sohn Thomas Schneider, Fliesenlegermeister und Kachelofenbaumeister, das Geschäft.


Jetzt wächst mit Maximilian Schneider bereits die 3. Generation heran, der seit 1.9.2016 im Betrieb arbeitet.

 

Besuchen Sie doch mal unsere Ofenausstellung im Hause und vereinbaren einen Termin mit uns. Termine sind nur nach Absprache möglich, am besten wochentags ab 17.00 Uhr oder samstags bis 12.00 Uhr.


Kontaktieren Sie uns für einen Ausstellungsbesuch und rufen Sie an: 09135-2744

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